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Der bedarfsorientierte Nahverkehr hat sich in der Region Liberec etabliert. Zwischen Nové Město und Jindřichovice wird er sowohl den Bus als auch den Zug ersetzen.

3. 7. 2025

Pressemitteilung

Der bedarfsorientierte Nahverkehr unter der Marke „TvůjBus“ wird ab September dieses Jahres weiterhin zwischen Nové Město pod Smrkem und Jindřichovice pod Smrkem verkehren. Er wird die derzeitigen Bus- und Zugverbindungen weitgehend ersetzen. Darauf haben sich Vertreter der Gemeinden und des Landkreises geeinigt.

Im Juni wurde die Pilotphase des bedarfsorientierten Verkehrs ausgewertet, der in der Region seit September 2024 in Betrieb ist. Ein Kleinbus für maximal 8 Fahrgäste sorgt dort entsprechend dem tatsächlichen Beförderungsbedarf an Werktagen zwischen 7 und 19 Uhr für die Beförderung nach Jindřichovice pod Smrkem, Nové Město pod Smrkem, Horní Řasnice und teilweise auch nach Dolní Řasnice. Für den Zeitraum September 2024 bis Juni 2025 verzeichnet das System 4.537 beförderte Fahrgäste. „Der Pilotbetrieb hat gezeigt, dass bedarfsorientierter Verkehr als Teil des regulären Verkehrsangebots funktionieren kann. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der beförderten Fahrgäste nach der Zusammenlegung mit dem regulären Verkehrsangebot noch steigen wird“, sagt Jan Sviták, der für den Verkehrsbereich zuständige stellvertretende Landrat.

Bislang verkehrt der Dienst „TvůjBus“ parallel zu Zug oder Bus. „Erstens ermöglicht die Gesetzgebung erst seit Juli dieses Jahres eine vollwertige Einbindung in das integrierte Verkehrssystem. Gleichzeitig wollten wir den Betrieb zunächst unter realen Bedingungen testen, jedoch nicht auf Kosten der bestehenden Verkehrsbedürfnisse“, erklärt Otto Pospíšil, Geschäftsführer der Firma KORID LK.

Was ändert sich also?

Ab September wird „TvůjBus“ vollwertiger Bestandteil von IDOL sein. Fahrgäste kaufen ihre Fahrkarte in der mobilen App „Idolka“ oder im Fahrzeug beim Fahrer. Die Buchung wird weiterhin über die mobile App „TvůjBus“ oder telefonisch über die zentrale IDOL-Disposition möglich sein. (Derzeit wird die Verknüpfung der Apps „TvůjBus“ und „Idolka“ vorbereitet.) Gleichzeitig übernimmt TvůjBus die Liniennummer 672, die derzeit den Verkehr zwischen Jindřichovice und Nové Město gewährleistet.

Ab Dezember übernimmt „TvůjBus“ vollständig den Verkehr zwischen Nové Město und Jindřichovice. Im Rahmen des sogenannten „semifixen“ Betriebs wird der Kleinbus den Transport der Kinder zur Grundschule in Nové Město pod Smrkem gewährleisten. Von etwa 7:30 bis 18:30 Uhr wird er flexibel eingesetzt. „Wir erwägen eine teilweise Festlegung der Abfahrtszeiten am Nachmittag, um zu verhindern, dass die Kinder nach dem Unterricht nicht nach Hause kommen“, erklärt Pospíšil.

Die bestehenden Busverbindungen der Linie 672 werden durch einen bedarfsorientierten Verkehr ersetzt. Ausgenommen sind die Abendabfahrten um 19:39 Uhr und 21:39 Uhr, die unverändert beibehalten werden.

Die Zuglinie L61 wird zwischen Nové Město und Jindřichovice nur am Wochenende betrieben. An Werktagen wird dieser Abschnitt vollständig durch den Dienst „TvůjBus“ ersetzt.

„Dies ist sowohl aus betrieblicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht eine sinnvolle Entscheidung. Anstelle von drei Zugpaaren bieten wir innerhalb eines Zeitraums von 12 Stunden einen durchgängigen, bedarfsorientierten Nahverkehr an, der sich besser an die Beförderungsbedürfnisse der Fahrgäste anpasst“, ergänzt Sviták. Der einjährige Pilotbetrieb des bedarfsorientierten Verkehrs kostet etwa 2,5 Millionen tschechische Kronen. Ähnliche Kosten sind auch in Zukunft zu erwarten. Mit der geplanten Ersetzung der klassischen Verbindungen lassen sich Einsparungen erzielen, vor allem aber eine effizientere Nutzung der Mittel, die die Region für den Nahverkehr aufwendet.

„Für unsere Gemeinde schätzen wir vor allem die Flexibilität und die Erweiterung der Verbindungsmöglichkeiten nach und von Nové Město, wo die klassischen Verbindungen nicht allzu häufig sind und eine Erweiterung wahrscheinlich nicht effizient wäre“, lobt Martin Vondráček, Bürgermeister der Gemeinde Jindřichovice pod Smrkem.

Um den Beförderungsbedarf in Richtung Frýdlant zu decken, bleiben die Linien L61 (Zug) und 670 (Bus) weiterhin bestehen. Ziel des bedarfsorientierten Verkehrs ist eine sinnvolle Ergänzung des Angebots.

Das Unternehmen KORID LK prüft und bereitet in Zusammenarbeit mit der Firma CITYA die Modellierung in weiteren Regionen des Landkreises vor. Wann und wo der bedarfsorientierte Verkehr weiter eingeführt wird, wird voraussichtlich im September entschieden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.iidol.cz.