Das Unternehmen ČSAD Liberec ist bereit, den Nahverkehr in der Region Českolipsko sicherzustellen.
29. 9. 2021
Im Raum Českolipsko wird ab Sonntag, dem 12. Dezember, der regionale Verkehrsbetreiber ČSAD Liberec den Linienverkehr übernehmen. Außerdem werden in diesem Gebiet die Fahrpläne angepasst.
Die Fahrgäste werden die Änderung vor allem im Hinblick auf die Erneuerung des Fuhrparks bemerken. „Wir sind überzeugt, dass die Fahrgäste vor allem die Modernisierung des Fuhrparks und die barrierefreien Verbindungen zu schätzen wissen werden, aber auch die neuen Verbindungsmöglichkeiten im Rahmen der Optimierung des Nahverkehrs in der Region“, sagt Jan Sviták, der als stellvertretender Landrat mit der Leitung des Verkehrsressorts betraut ist. In der Region werden bereits ab dem 12. Dezember 24 brandneue Fahrzeuge eingesetzt, zwei weitere werden bis zum Jahresende eintreffen. „Zur Sicherstellung des Verkehrs haben wir 18 neue 12-Meter-Niederflurbusse vom Typ Iveco Crossway und 8 neue 15-Meter-Busse desselben Herstellers angeschafft. Die Busse haben dieselbe Konfiguration und dasselbe Design, die unsere Fahrgäste in der Region Liberec bereits kennen“, erklärt Martin Bobek, Vorstandsvorsitzender von ČSAD Liberec. Ein weiterer Teil der Fahrzeugflotte wird dann aus sogenannten „neuwertigen“ Fahrzeugen bestehen, wobei in den nächsten Jahren eine schrittweise Erneuerung der Flotte stattfinden wird. Zudem wird es eine deutliche Erhöhung der garantierten Fahrten mit barrierefreien Fahrzeugen geben, und zwar von 13 auf 43. An Werktagen bedeutet dies einen Anstieg der Anzahl barrierefreier Verbindungen von 197 auf 628 (von insgesamt 791 Verbindungen). „Wir sind derzeit bereit, den Nahverkehr sicherzustellen, und ich möchte mich an dieser Stelle für den enormen Einsatz bei allen Mitarbeitern von ČSAD Liberec, der Abteilung für Verkehrsdienstleistungen und dem Verkehrskoordinator bedanken, die an den Änderungen mitwirken“, fügte Bobek hinzu. Ein Risiko stellt jedoch, wie in allen Lebensbereichen, die epidemiologische Lage im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie dar. Praktisch alle Verkehrsunternehmen (nicht nur) in der Region Liberec stoßen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, alle Verbindungen sicherzustellen.
Gleichzeitig findet in der Region eine umfassende Anpassung der Fahrpläne statt. Auf mehreren Linien kommt es zu Streckenänderungen, beispielsweise zwischen Nový Bor und Česká Lípa, wo die Anbindung von Bukovany und Písečná an beide Städte verbessert wird. Auch zwischen Česká Lípa und Kravaře ändern sich die Streckenführungen: Dort werden die Routen verschiedener Linien zusammengeführt, wodurch der Betrieb regelmäßiger verläuft als bisher. Am Vormittag wird die Gemeinde Slunečná neu durch Direktverbindungen mit Česká Lípa verbunden. Zudem wird eine neue Minibuslinie eingeführt, die die Verbindung zwischen Krompach und Polevsko mit Nový Bor sicherstellt. Aber auch auf den Linien, auf denen die Strecken unverändert bleiben, kommt es zu zeitlichen Anpassungen. „Im Rahmen der Fahrplanänderungen haben wir uns konzeptionell vor allem auf den Pendlerverkehr in die Industriegebiete der Region Česká Lípa konzentriert, aber auch auf die Optimierung der Kapazität des Fuhrparks“, erklärt Otto Pospíšil, Geschäftsführer der Firma KORID LK. In Zusammenarbeit zwischen KORID LK und dem Verkehrsunternehmen werden daher auf den Hauptlinien verstärkt großräumige 15-Meter-Fahrzeuge eingesetzt, während auf Linien mit geringerer Beförderungsnachfrage Minibusse zum Einsatz kommen. „Da es in der Region zu weiteren Änderungen kommen wird, planen wir für den Zeitraum ab dem 12. Dezember häufigere Kontrollen vor Ort im Rahmen von Mystery Shopping und werden gleichzeitig mehrere Mitarbeiter für die Fahrgäste bereitstellen, um sie zu beraten oder über Neuigkeiten zu informieren“, fügte Pospíšil hinzu.
Umfassende Informationen einschließlich der endgültigen Fahrpläne finden Fahrgäste auf der Website des Integrierten Nahverkehrs der Region Liberec unter www.iidol.cz. Fragen oder Anregungen zu den Fahrplänen können Fahrgäste an info@korid.cz senden oder über das Kundenzentrum (Tel. 488 588 788) vorbringen. Bei Anschlussverbindungen hilft den Fahrgästen die zentrale Verkehrsleitung (704 702 000).
Mgr. Filip Trdla
Pressesprecher der Region und der Regionalverwaltung
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